Meningeom

Diagnose und Behandlung

Impressionen Praxis

Diagnostik und neurochirurgische Beratung bei Meningeomen

Meningeome entstehen aus den Hirnhäuten. Sie sind überwiegend gutartig, wachsen meist langsam und werden häufig zufällig bei einer MRT-Untersuchung entdeckt. Abhängig von ihrer Größe und Lage können sie jedoch Beschwerden wie Kopfschmerzen, Krampfanfälle, neurologische Ausfälle oder Sehstörungen verursachen.

Nicht jedes Meningeom muss behandelt werden. Bei kleinen, beschwerdefreien Befunden kann eine regelmäßige bildgebende Verlaufskontrolle ausreichen. Dabei wird insbesondere beurteilt, ob und wie schnell der Tumor wächst. Bei deutlichem Wachstum, zunehmenden Beschwerden oder einer ungünstigen Lage können eine Operation oder eine gezielte Bestrahlung erforderlich werden.

Da auch andere Veränderungen einem Meningeom in der Bildgebung ähneln können, ist eine sorgfältige Beurteilung der MRT-Aufnahmen wichtig.

Aufgrund meiner langjährigen neurochirurgischen Erfahrung beurteile ich Ihre MRT-Bilder, berate Sie zu den geeigneten Behandlungsmöglichkeiten und veranlasse die notwendigen Verlaufskontrollen. Ist eine operative oder strahlentherapeutische Behandlung erforderlich, vermittle ich Sie gezielt an ein spezialisiertes Zentrum und übernehme anschließend gerne die neurochirurgische Nachsorge.

Mögliche Symptome eines Meningeoms

Viele Meningeome verursachen über lange Zeit keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Mögliche Symptome hängen vor allem von der Lage, Größe und Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors ab.

Dazu gehören:

  • Kopfschmerzen
  • Krampfanfälle
  • Seh-, Hör- oder Geruchsstörungen
  • Sprachstörungen
  • Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen
  • Gang- und Gleichgewichtsstörungen
  • Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen
  • Veränderungen der Persönlichkeit oder des Verhaltens
Menü