Periphere Nerventumore

Diagnose und Behandlung

Behandlung peripherer Nerventumore

Tumore

der peripheren Nerven

Periphere Nerventumore sind seltene Erkrankungen. Sie wachsen in der Regel langsam und gehen von den Hüllstrukturen eines Nervs aus. In den meisten Fällen handelt es sich um gutartige Tumore. Einen Tumor peripherer Nerven bemerken die meisten Patienten durch Schwellungen und eine schmerzlose oder schmerzhaften Knotenbildung.

Wird die Vorwölbung beklopft, bringt sie einen ausstrahlenden Schmerz mit sich, der gleichzeitig eine Missempfindung auslösen kann. Am betreffenden Körperteil können Empfindung und Kraft gemindert sein.

Schwannom/Neurofibrom
Beispiel für periphere Nerventumore

Ein Schwannom (auch: Neurofibrom) ist ein gutartiger, langsam wachsenden Tumor des peripheren Nervengewebes – genauer: der schwannschen Zellen.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der Gliazelle, einer Hüll- und Stützzelle, die eine periphere Nervenzelle umhüllt. Durch zunehmende Vermehrung des Gewebes kann es zu Schmerzen und später zu einer Lähmung des betreffenden Nervs kommen.

Behandlung peripherer Nerventumore
in Berlin-Spandau

Da es sich bei peripheren Nerventumoren in der Regel um gutartige Tumore handelt, kann als therapeutische Option häufig ein abwartendes Beobachten mit regelmäßigen klinischen Verlaufskontrollen erfolgen. Dies vor allem dann, wenn der Patient keine Symptome verspürt.

Eine neurochirurgische Vorstellung sollte jedoch auf jeden Fall erfolgen. Sollte es zu einem Wachstum kommen, ist eine operative Entfernung zu empfehlen. Insbesondere weil dadurch auch die Sicherung der Gutartigkeit durch eine pathologische Untersuchung des entfernten Gewebes erfolgen kann. In seltenen Fällen können derartige Tumore entarten und bösartig werden.

Ich berate Sie gerne in einem persönlichen Gespräch in meiner Fachpraxis für Neurochirurgie zur Behandlung peripherer Nerventumore.

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